Unter den Linden der Name eines der beliebtesten und bekanntesten Boulevards in Berlin. Er befindet sich im Berliner Inn-Stadtbezirk Mitte und beginnt nähe der Museumsinsel. Von dort führt er entlang der Berliner Doms über die Spree, überquert die Friedrichstraße und endet am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Hinter dem Brandenburger Tor führt die Straße des 17. Juni Unter den Linden in westliche Richtung fort.
Der Name „Unter den Linden“ ist auf die Lindenbäume zurückzuführen, welche die begrünte Fußgängerzone zwischen den beiden Fahrbahnen umsäumen. Im 16. Jahrhundert war Unter den Linden der Reitweg von Kurfürst Johann Georg von Brandenburg, den er nutze um seine Jagdreviere im Tiergarten zu erreichen.
Bis zum 19. Jahrhundert war Unter den Linden die größte und frequentierteste Straße Berlins. Damals wurde auch die heute noch existierende Statue von König Friedrich II. von Preußen auf dem Mittelstreifen des Boulevards errichtet. Der Entwurf für diese beeindruckende Reiterstatue stammt übrigens von Christian Daniel Rauch. 1934/35 wurden die meisten der Lindenbäume im Rahmen von Baumaßnahmen gefällt. Und auch der zweite Weltkrieg zerstörte nicht nur Häuser und Straßen, auch die Linden fielen ihm zum Opfer. Bäume die nicht durch Bombenangriffe zerstört wurden, wurden für Brennholz gefällt. Dieses war so rar in dieser Zeit und niemand wollte frieren. Die Lindenbäume die heute zu sehen sind und Unter den Linden zu einem so sehenswerten Boulevard machen wurden in den 1950er Jahren gepflanzt. Leider leiden viele dieser Bäume jedoch unter der Luftverschmuzung, die dieser viel befahrene Standort eben so mit sich bringt. Wenn man aber sein Hotel, sein Hostel oder sein Apartment in Berlin hat und einen Ausflug nach nach Mitte und Unter den Linden macht, bekommt man davon aber nichts mit. Zu schön sind die Straßen und Gassen rund um den Gendarmen Markt, das Niklaiviertel oder im Bereich der Museumsinsel. Im Vergleich zu anderen Metropolen ist die Luft in Berlin sehr gut, verfügt Berlin doch über vergleichsweise sehr viel Grün und Wasser. Aber wenn man als Baum natürlich Tag aus Tag ein an einer rund um die Uhr befahrenen Straße steht, hinterläßt das Spuren.
Wenn sie Unter den Linden erkunden wollen und nicht mehr einem eigen Fahrzeug in Berlin sind, empfielt es sich den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Fahren Sie von ihrem Hotel oder ihrer Ferienwohnung in Berlin einfach bis zum Allexander Platz und steigen Sie dort aus. Von dort laufen Sie zu Fuße des Fernsehturms am Neptunbrunnen und anschließend den Roten Rathaus vorbei. Auf der rechten Seite befindet sich der Berliner Dom und dann liegt Unter den Linden auch schon vor Ihnen. Genießen Sie diesen herrlichen Bpulevard mit all seinen Sehenswürdigkeiten und setzen Sie ihren Weg fort. Diese wunderbare Ausflug gipfelt dann im Brandenburger Tor. Wenn Sie dann noch Lust, Laune und Energie haben, können Sie ihren Weg entlang des Holocaus Mahnmals zum Potsdamer Platz fortsetzen. Die dort befindlichen Restaurants, Cafes und Bars sorgen dann für neue Kräfte und alles was Sie sonst noch für den Rest des Tages oder der Nacht geplant haben.
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