Mauer in Berlin

Die Berliner Mauer ist wohl dass Sinnbild des Kalten Krieges und der DDR-Dikatatur überhaupt. Sie macht für jeden Menschen am anschaulichsten, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf das Leben und die Freiheit des Einzelnen haben können. 

Somit soll die Berliner Mauer, bzw. das was von ihr in Berlin übrig ist nicht nur Erinnerung sonder auch ein Stück weit Mahnmal für die jetzige und alle folgenden Generationen sein. Im Jahr 1961 wurde durch die Berliner Mauer – oder dem „Antifaschistischer Schutzwall“, wie die DDR die Mauer bezeichnete – West-Berlin vollständig vom Rest der Bundesrepublik Deutschland abgeschnitten und stelle somit sozusagen eine Insel innerhalb der DDR dar. Mit ihrem Todesstreifen, Stacheldraht und Wachtürmen war sie nahezu unbezwingbar. Nur wenigen gelang mittels aufwendiger, gefährlicher Planung und lebensgefährlicher Umsetzung die Flucht in die Freiheit. Viele Menschen ließen ihr Leben, beim Versuch in ein neues, selbst bestimmtes Leben zu flüchten. Im Zeitraum von 1961 bis 1989 haben ca. 5000 Menschen versucht über die Mauer (nicht nur die Berliner Mauer, auch die um das restliche DDR-Gebiet) zu fliehen, davon sollen zwischen 100 bis 200 Menschen gestorben sein, die meisten wurden jedoch bei ihrer Flucht entdeckt und hoch bestraft. Völlig zu Recht bezeichnete der früherer Berliner Bürgermeister Willy Brandst die Mauer auch als „Wall of Shame“.

 

Dieser Spuk hatte am 9 November 1989 mit der Öffnung der Mauer ein Ende und von nun an konnte jeder DDR-Bürger die Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin zu besuchen. Die Berliner Mauer hatte ausgedient. Der 9. November ist der offizielle Tag des Mauerfalls, jedoch dauert es noch einige Zeit, bis die Mauer aus dem Stadtbild verschwand. Am 13. Juni 1990 begann der offizielle Abbau der Berliner Mauer und dauerte bis November 1991. Vereinzelte Wachtürme und Mauerabschnitte wurden nicht beseitigt sondern als mahnende Zeitzeugen stehen gelassen.

 

Heute befindet sich der bekannteste und längste erhaltene Abschnitt der Berliner Mauer zwischen der Oberbaumbrücke nach Berlin Kreuzberg und der Jannovitzbrücke Nähe dem Alexanderplatz. Direkt gegenüber liegt die große Multifunktionsarena O2 World sowie der Berliner Ostbahnhof. Als Media Spree ist die nähere Umgebung bekannt und beliebt geworden, so dass sich unter anderem Universal Music und MTV ganz in der Nähe ansiedelten. Viele Berlin-Touristen finden hier auch ein attraktiv gelegenes Hotel, eine Pension, Apartment oder Hostel, beispielsweise das Ostel, das einem ein interessantes DDR-Flair bietet. Die Gegend rund um diesen Abschnitt der Berliner Mauer ist wirklich eine gute Wahl für jeden der ein Hotel in Berlin buchen möchte. So hat man es von dort nicht weit zu den Keipenvierteln Friedrichhains und Kreuzbergs samt seinen bekannten Clubs wie beispielsweise dem besten Nachclub der Welt, dem Berghain. Zu Fuß ist von hier fast alles schnell zu erreichen, ideal also für den aktiven Berlin-Besucher!


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