Studie: Das Vermögen des Durchschnittsdeutschen wächst

Jedes Jahr aufs Neue veröffentlicht der Versicherer Allianz seinen Global Wealth Report. Die diesjährige Veröffentlichung bietet Anlass zur Freude. Denn demnach sollen die Deutschen im Durchschnitt deutlich wohlhabender geworden sein. Und das dürften sie unter anderem ihrem disziplinierten Sparverhalten zu verdanken haben.

news-studie-vermoegen-der-durchschnittsdeutschen-waechst-1434-2284Im alljährlichen Global Wealth Report (Hier in PDF-Form nachzulesen) untersuchen Experten die Entwicklung der weltweiten Vermögensverhältnisse. Für die deutsche Bevölkerung schien diese im vergangenen Jahr recht gut gewesen zu sein. Schließlich soll demzufolge im Vergleich zum Vorjahr das Brutto-Geldvermögen um ganze 4,2 Prozent auf 5,2 Billionen Euro angestiegen. Umgerechnet bedeutet dies, dass der Deutsche durchschnittlich über 64.510 Euro an Brutto-Geldvermögen verfügt. Nach Abzug aller Verbindlichkeiten bleiben immerhin 44.769 Euro an durchschnittlichem Netto-Vermögen übrig.

Sparen zahlt sich aus

Die positive Entwicklung haben die Deutschen nicht zuletzt auch ihrem Sparverhalten zu verdanken. Trotz anhaltender Niedrigzinsen lagern die Deutschen rund 39 Prozent ihres Vermögens auf einem Bankkonto. Sehr beliebt bleibt auch die längerfristige Geldanlage auf Festgeldkonten. Dabei entscheiden sich immer mehr Menschen für ausländische Banken, um ihr Geld zu vergleichsweise hohen Zinsen noch gewinnbringender anzulegen. Vermittelnde Internetplattformen wie Weltsparen.de unterstützen Anleger, indem sie verschiedene ausländische Festgeldangebote miteinander vergleichen und sich bei Eröffnung eines ausländischen Verrechnungskontos durch den Kunden um sämtliche Formalitäten kümmern – ohne dass für diesen zusätzliche Kosten anfallen würden. Die Nummer eins der bevorzugten Anlageformen der Deutschen ist aber noch immer das gute alte Sparbuch. Wenig gewinnbringend, dafür aber sicher, bevorzugen ganze 53 Prozent der deutschen Sparer diese Art der Geldanlage – so eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Deutschland im Auftrag des Verbandes der Privaten Bausparkassen.

Bloß kein Risiko eingehen

In Anbetracht der anhaltenden Niedrigzinsphase bevorzugen deutsche Sparer vermehrt Anlagemöglichkeiten, die ein möglichst geringes Risiko aufweisen. Ein höheres Risiko für höhere Renditen einzugehen, kommt für die meisten dagegen nicht in Frage. Aus dem "Sparerkompass 2015" des Marktforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Bank of Scotland geht hervor, dass 90 Prozent der befragten Sparer den Schutz ihrer Geldanlage als sehr wichtig ansehen. Für 33 Prozent spielt beim Anlegen die Flexibilität – also etwa die Möglichkeit, schnell über das ersparte Geld verfügen zu können – eine entscheidende Rolle. Und lediglich 30 Prozent der Befragten orientieren sich an der Höhe der Rendite, um ihr Geld auf lange Sicht hin anzulegen. Sehr beliebt ist laut dem Sparerkompass 2015 auch eine der ältesten Sparmethoden überhaupt: das Sparschwein. Über die Hälfte der Befragten legt (auch) auf diese Weise Geld für schlechtere Zeiten auf die Seite. Die Studie legt die Vermutung nahe, dass auch in Zukunft vergleichsweise sichere Geldanlagemöglichkeiten wie etwa Festgeld oder Sparbuch von den meisten deutschen Sparwilligen bevorzugt werden.

Bildquellen:
  • Studie: Das Vermögen des Durchschnittsdeutschen wächst | Borris | berlin-info

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