Strompreiserhöhung: Wie können sich Verbraucher schützen?

Jahr für Jahr steigen die Strompreise weiter an und es ist nicht wirklich ein Ende in Sicht. Daher machen sich die meisten Bürger nicht mehr in erster Linie Gedanken darüber, wo der Strom herkommt – ob nun konventionell, Naturstrom oder Mischformen – sondern es geht darum, wo man noch am ehesten Geld sparen kann.


news-strompreiserhoehung-wie-koennen-sich-verbraucher-schuetzen-1140-1621Hilfreiche Tipps zum Geld sparen

Ob nun in der Bundeshauptstadt Berlin oder in vielen anderen Städten und Gemeinden in Deutschland – die Richtung der Strompreise kennt nur eine Richtung und diese geht nach oben. Für viele Verbraucher wird das Bezahlen der Stromrechnung daher regelmäßig zu einem echten Ärgernis. Damit es Ihnen nicht genauso geht beziehungsweise Sie die Strompreiserhöhung zumindest etwas abfangen können, hier ein paar hilfreiche Tipps zum Geld sparen:

Der Strompreis als solcher steht für das Entgelt für die Lieferung elektrischer Energie. Darin enthalten sind die Kosten für die Erzeugung des Stroms und die Nutzung der Netze ebenso wie diverse Umlagen und Steuern, denn auch der Staat greift hier wieder einmal kräftig zu. Häufig steigen die Strompreise zum Jahreswechsel, so dass es sich für Sie lohnen kann, rechtzeitig nach Alternativen zu suchen. Denn fast immer ist es so, dass es einen günstigeren Anbieter gibt als denjenigen, bei dem Sie derzeit unter Vertrag sind. Eine praktische Sache sind in diesem Zusammenhang Vergleichsrechner im Internet, mit denen Sie sich recht zügig einen Überblick über die unter dem Strich preiswertesten Stromanbieter verschaffen können. Mit einem Mausklick zeigt so ein Strompreisrechner Ihnen die besten Tarife an und Sie können dann in Ruhe vergleichen und letztendlich eine Entscheidung treffen, ob und wenn ja, wohin Sie gerne wechseln möchten. Beachten Sie hierbei die Richtwerte in Kilowattstunden. Je nach Anzahl der Personen im Haushalt sehen die Kosten schließlich ganz unterschiedlich aus. Und es kann durchaus sein, dass bei einem niedrigen Verbrauch ein anderer Anbieter verhältnismäßig günstiger ist als bei einem vergleichsweise hohen Verbrauch.

Haben Sie sich für den Wechsel des Stromanbieters entschieden, dann haben Sie die Gelegenheit, von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen. Dies gilt für den Fall, dass Ihr jetziger Anbieter die Preise erhöht beziehungsweise dies angekündigt hat. Dann gilt es schnell zu handeln, denn innerhalb von einer Frist von zwei Wochen sollten Sie die entsprechenden Schritte in die Wege geleitet haben. Ein Wechsel ist im Übrigen einfacher, als Sie womöglich denken. Denn in der Regel übernimmt der neue Stromanbieter fast alle bürokratischen Schritte für Sie. Eine Unterbrechung der Stromzufuhr während der Wechselprozedur müssen Sie nicht befürchten, sondern es läuft alles ganz normal weiter. Sehen Sie sich also einfach mal um im Internet und starten Sie einen Online Strompreisvergleich.

Natürlich sollten Sie auch nicht ausschließlich auf den Preis schielen, sondern auch ein guter Service ist wichtig. Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat in seinem Stromanbieter-Test 2014 34 verschiedene Stromanbieter unter die Lupe genommen, wobei DEW 21 zum „Testsieger Stromanbieter überregional“ gekürt wurde. Hierbei wurde vor allem die telefonische Kundenbetreuung positiv hervorgehoben. Wenn Sie Ökostrom bevorzugen, dann könnte der Testsieger in der Kategorie „Ökostromanbieter überregional“ möglicherweise eine Option für Sie sein. Dabei handelt es sich um die Stadtwerke Flensburg. Es zeigt sich also, dass auch die vermeintlich „kleinen“ Anbieter mit gewissen Vorzügen zu überzeugen wissen.

Was schützt vor Preiserhöhungen?

Wenn Sie keine Lust darauf haben, ständig die Preise zu vergleichen, dann sollten Sie sich für einen Tarif mit einer sogenannten Preisgarantie entscheiden. Hierbei verspricht der jeweilige Anbieter, dass für einen bestimmten Zeitraum beziehungsweise bis zu einem bestimmten Datum die Preise nicht erhöht werden. Dies hat freilich seine Vor- und Nachteile. Positiv ist, dass Sie keine Preiserhöhungen befürchten müssen, auf der anderen Seite könnte es natürlich auch sein, dass andere Anbieter in der Zwischenzeit günstige Tarife anbieten. In Zeiten steigender Strompreise erscheint dies vielleicht eher unwahrscheinlich, aber hundertprozentig kann die Entwicklungen natürlich niemand vorhersagen.

Wichtig ist es, dass Sie nicht nur die Strompreise gut miteinander vergleichen und günstige Anbieter bevorzugen, sondern auch Ihr Verbrauchsverhalten entsprechend anpassen. Denn es gibt in praktisch jedem Haushalt immer noch ein ordentliches Sparpotenzial, das nur von den wenigsten auch nur annähernd ausgeschöpft wird.

Gehen Sie diesen Punkt aktiv an und bekämpfen Sie die typischen Stromfresser in Ihren eigenen vier Wänden. Auch auf diese Art und Weise können Sie den Strompreis unter dem Strich stabil halten. Besonders achten sollten Sie auf Geräte im Stand-by-Betrieb. Wo immer möglich, sollten Sie die Geräte wie Fernseher oder DVD-Player lieber komplett ausschalten, auch wenn Sie dadurch auf ein wenig Bequemlichkeit verzichten müssen. Praktisch sind abschaltbare Steckdosenleisten. Hier können Sie gleich mehrere Geräte anschließen und diese durch die Betätigung von nur einem Schalter bei Bedarf ausschalten. Beim Kauf neuer Elektrogeräte sollten Sie immer auch auf den Stromverbrauch achten. Etwas teure Anschaffungskosten können sich hierbei im Zweifelsfall sehr schnell auszahlen.

Achten Sie beim Strompreisvergleich immer auch auf die Laufzeit der jeweiligen Tarife. Denn es ist immer besser, wenn Sie möglichst schnell und unkompliziert aus dem Tarif wieder herauskommen können. Ein guter Online Strompreisrechner zeigt Ihnen auch diesbezüglich Informationen an.

Nehmen Sie sich also einfach mal ein paar Minuten Zeit und setzen Sie sich mit Ihrer letzten Stromrechnung an den Rechner. Ein einfacher Strompreisvergleich kann Ihnen dabei helfen, zukünftig eine Menge Geld zu sparen. Wenn Sie dabei Kündigungsfristen und Laufzeiten beachten, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Verändern Sie zudem noch Ihr Verbrauchsverhalten an der einen oder anderen Stelle und schon werden Sie die zum Teil saftigen Strompreiserhöhungen doch zumindest einigermaßen abfedern können.

Bildquellen:
  • Beleuchtetes Berlin | Borris | berlin-info

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