Was man in Berlin erleben kann, ist mit einem lakonischen „alles“ schnell beantwortet. Denn nichts, was unter dem großen Deckmantel Kultur zu finden ist, hat keine entsprechende Szene in der Spreemetropole, so dass auch Erich Kästner in Berlin bemerkte: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“ Das scheint auch heute noch das Motto der Berliner Kulturschaffenden zu sein. Über alle Kieze verstreut malen und meißeln, performen und plaudern, singen und spielen die Leute im Auftrag von Kunst und Kultur.
Allein die Galerien der Hauptstadt erstrecken sich über das gesamte Stadtgebiet. Ein besonderer Knotenpunkt ist zum Beispiel das Sophienviertel mit seinen angrenzenden Kiezen in der Berliner Mitte. Hier haben sich seit der Wiedervereinigung zahlreiche große und kleinen Galerien angesiedelt und das Viertel in ein florierendes Kunstzentrum verwandelt, das weltweit seine Bewunderer findet. Doch auch die Bezirke Kreuzberg und Charlottenburg verfügen traditionell über eine große Dichte an Künstlern. Zu den aufsteigenden Teilen der Stadt gehört in diesem Zusammenhang zum einen der Friedrichshain, mit seinen kleinen Nebenstraßen-Galerien rund um die Frankfurter Allee. Und zum anderen Nord-Neukölln, das aufgrund relativ niedriger Mieten eine unglaublichen Zuwachs an Künstlern aus aller Welt zu verzeichnen hat.
Doch was wäre eine Kulturhauptstadt ohne entsprechende Theaterlandschaft! Und in dieser Hinsicht hat Berlin einiges zu bieten. So künden die großen Namen der Theaterbühnen von einer langen Tradition des Schauspiels. Allein in der Berliner Mitte befinden sich einige Bühnen von Weltformat. Das Berliner Ensemble oder auch das Deutsche Theater stehen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Bahnhof Friedrichsstraße. Gleich um die Ecke, auf der Allee Unter den Linden steht der imposante Bau der Deutschen Staatsoper und einige Kilometer weiter, vorbei am Fernsehturm gelangt man zur preisgekrönten Berliner Volksbühne. Und doch gäbe es noch so viele zu nennen, denn neben Kabarett-Bühnen, wie den Berliner Wühlmäusen, traditionsreichen Bühnen, wie dem Berliner Admiralspalast, ist die Spreemetropole auch von unzähligen Kleinkunstbühnen, Puppen- und Improvisationstheatern sowie Lesebühnen bevölkert und produziert rund um die Uhr Unterhaltung von nachdenklich bis erheiternd.
Förderlich für eine vitale Kulturszenen sind natürlich auch die vielen Kulturkreise, die in Berlin aufeinandertreffen. Nicht ohne Grund veranstaltet Berlin den Karneval der Kulturen - diese mondäne Vielfalt sorgt für einen regen Austausch und eine inspirierende Einflussnahme, was besonders an der lebendigen Musik-Szene der Stadt zu sehen ist. Längst gehört das Musikprogramm zu einer der Hauptattraktionen für die Berlin-Besucher. Und so verwundert es nicht, dass sich eine schier unüberschaubare Clubszene entwickelt hat, die non-stop das Tanzpublikum in Bewegung hält. Empfehlenswert hierbei ist die alljährliche Féte de la Musique. Unter der Maxime: Musik im Freien, versammeln sich hier zur Sommersonnenwende Musiker der verschiedensten Richtungen an Straßenecken und auf Plätzen, um den Passanten ihre Leidenschaft ans Herz zu legen.
Wo man auch geht und steht, Berlin lebt Kunst und Kultur.
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