Interview mit Architrave, Anbieter für Real Estate Datenräume

Wrangelstr. 100 10997 Berlin

Architrave - Neue Maßstäbe für Real Estate Datenräume Gut, wenn eine Software kompromisslos die Geschäftsprozesse seiner Anwender in den Fokus stellt. Besser, wenn auf dieser Basis zu jeder Zeit die passenden Dokumente und Workflows bereit gestellt werden.


Hallo Maurice, stell dich doch bitte kurz vor und beschreibe was hinter Architrave steckt und wer dafür verantwortlich ist.

Ich bin seit 1999 im internationalen Management mit Führungsverantwortung und Fokus auf Vetrieb tätig. In meinen Jahren bei Frankfurter und Münchner Software-Unternehmen (als Vice President Sales) habe ich immer davon geträumt, meine eigene Firma auf die Beine zu stellen:
Einmal ein Produkt so zu entwickeln, wie ich das für richtig halte. Prozesse und Strukturen von Anfang so zu implementieren, dass intern und extern wahre Begeisterung für die Firma entstehen kann. Mit einer klaren Vision starten und mit Profis die richtigen Strategien erarbeiten und dann mit hoher Geschwindigkeit, Motivation und dem nötigen Hunger an die Umsetzung gehen. Mit Dr. Benjamin Staude habe ich jemanden an meiner Seite, der den gleichen Spirit hat und die Begeisterung, unsere junge Firma nach vorne zu bringen. Bei allem Gründungsfieber achte ich jedoch auch darauf, als junger Vater die Balance zwischen Beruf, Familie und Sport zu halten.

Wo liegen die Ursprünge von Architrave? Wie kamt ihr auf diese Idee?

Die Basis unserer Geschäftsidee ist ein sogenannter digitaler Datenraum: eine internetbasierte Plattform, die einen sicheren Onlinezugriff auf vertrauliche Dokumente ermöglicht. Im Rahmen von Verkaufsprozessen prüfen potentielle Käufer im digitalen Datenraum vertrauliche Dokumente zu wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Verhältnissen des Verkaufsobjekts. Einsatz finden diese Lösungen in vielen Industrien: Banken, Pharma, Versicherungen, Real Estate, etc.
Das Ganze ist eine Nische, aber mit einer Vielzahl an Markteilnehmen und alleine in Deutschland mit Umsätzen im hohen zweistelligen Millionenbereich pro Jahr. Dieser Markt, mit seiner hohen Anzahl an Datenraumanbietern hat mittlerweile eine Tiefe erreicht, die unsere Meinung nach Spezialisierung erfordert. Architrave setzt seinen Fokus deshalb kompromisslos auf innovative Best-Practice-Lösungen für die Immobilienbranche. So einfach ist das.

Worin liegt der Mehrwert für Nutzer gegenüber Wettbewerbern?

Unsere Lösung fokussiert sich auf den sogenannten Bestand der Immobilienhalter (Asset Manager) und hat die Immobilien während des ganzen Life-Cycles im Blick: vom Ankauf in den Bestand und dann wieder in den Verkauf. Während andere Lösung sich nur auf den Verkauf konzentrieren decken wir den gesamten Zyklus ab. Die Vorteile, wenn alle Beteiligten in einer zentralen Ablage arbeiten sind enorm: Dienstleisterwechsel, Bewertungen und der Verkauf gehen viel schneller. Man muss sich das mal vorstellen: wenn ein Asset Manager eine Immobilie verkaufen will, kann das bis zu 3-4 Monaten dauern, bis er alle relevanten Unterlagen zusammengestellt hat. Der Markt kann sich in der Zwischenzeit bereits komplett geändert haben. Mit unserer Lösung kann er seine Immobilie innerhalb von 3-4 Mausklicks verkaufen.

Wo siehst du Architrave in einem Jahr?

Wir werden jetzt mit unserer Version 2 an den Markt gehen und dann sukzessive weitere Releases veröffentlichen. Wir rollen im nächsten Jahr mit zwei großen Upgrades tolle Funktionalitäten aus, die unseren Kunden die Arbeit noch einfacher machen. Wir diskutieren momentan, ob wir Mitte nächsten Jahres eine Finanzierungrunde drehen, um unser Wachstum noch stärker zu beschleunigen.

Warum sollten die Leser von berlin-info.de Architrave nutzen?

Wir arbeiten in der Nische einer Nische: Datenräume – speziell für die Real Estate Industrie. Damit wird wohl eine Vielzahl der Leser nicht viel anfangen können. Aber ein junges Unternehmen, das versucht, seine Lösungen intelligent zu vermarkten, könnte neugierig machen. Was machen wir? Wie entscheiden wir? Wie geht’s uns? In unserem Blog berichten wir transparent über unsere Entwicklung: http://architrave.de/blog/

Wann und wie hat es Dich nach Berlin Verschlagen?

Ich bin 2008 mit meiner Freundin nach Berlin gekommen. Sie aus Köln, ich aus Frankfurt am Main. Nach vier Jahren Fernbeziehung haben wir Berlin zu unserer gemeinsamen Heimat erkoren. Dass wir hier Wurzeln geschlagen haben, beweist auch unsere 1,5 Jahre alte waschechte Berliner Tochter...

Warum Berlin?

Ganz einfach: Berlin ist eine Großstadt mit entsprechendem kulturellen Angebot und passender Infrastruktur.

Welche Vorteile siehst du für dein Projekt/Firma im Standort Berlin

Ganz klar: den Zugang zu erstklassigen Entwicklern/Programmierern. Was die IT-Landschaft angeht, ist die Stadt enorm gut aufgestellt. Es gibt hier ein tolles Netzwerk von Firmen, die innovativ sind, die Markführerschaft in ihrem Bereich anstreben oder haben und an einem professionellen Austausch interessiert sind. Gleichzeitig erlaubt uns die Kostenstruktur (z.B. unsere günstige Büromiete) konkurrenzfähige Preise für unser Produkt anzubieten - wovon letztendlich unsere Kunden profitieren.

Ergeben sich durch den Standort auch Nachteile?

Nicht wirklich. Zwar sitzen die meisten unserer Partner und Kunden in Frankfurt. Mit dem Sprinter können wir aber Punkt 10 Uhr auf der Matte stehen (wenn die Hochwasserschäden auf der Bahntrasse behoben sind).

Gibt es etwas was du der Stadt zurückgeben möchtest (soziales Engagement z.B.) ?

Ja, im Sinne der Schaffung von Arbeitsplätzen. Mein Traum ist, dass alle die mit Architrave zu tun haben, attraktive Löhne bekommen. Um gut zu leben, sich zu verwirklichen und vor allem: um die Sicherheit zu haben, eine Familie gründen zu können. Wenn das der Stadt zudem mehr Steuereinnahmen beschert – super.

Wie ist dein persönliches Verhältnis zur Stadt? Was magst/liebst du an dieser Stadt besonders?

Peter Fox singt in seinem Song „Schwarz zu Blau“: „Berlin, Du kannst so hässlich sein“.. Wenn ich an den langen Winter hier denke, dieses gruselige Grau und dann am Kotti in die U-Bahn steige, dann kann ich das manchmal sehr gut nachempfinden. Berlin biedert sich dem Betrachter wirklich nicht an. Aber wenn man sich dann eingelebt und seine Ecken gefunden hat, dann möchte man es nicht mehr missen. Wir wohnen jetzt seit fünf Jahren in Kreuzberg und sind erstaunt, wie schnell sich die Dinge hier verändern. Manche zum Guten, manche zu Schlechtem. Hier gibt es keinen Stillstand, keine Langeweile, kein Festharren in alten Strukturen. Alles ist in Bewegung, im Wandel. Und damit kann ich sehr gut leben.

Was geht dir an Berlin richtig auf den Sack?

Hundebesitzer, die alle an den Geschäften ihrer besten Freunde teilhaben lassen.

Gibt es ein Erlebnis (Beruflich oder Privat) welches für dich Berlin am besten beschreibt?

Wenn ich am Montagmorgen zum Flughafen Tegel rausfahre und dann die ersten Fernsehteams vor der SPD- oder CDU-Zentrale stehen sehe, ist das für mich Berlin. Wenn ich dann am Dienstag morgen mit meinen Freunden unsere Joggingrunde drehe und wir dabei Leute beobachten, die seit Freitag feiern und jetzt gerade den Club wechseln, dann ist das auch nur in Berlin möglich. Berlin lebt von seinen Gegensätzen.

Was sollte man in Berlin gesehen oder erlebt haben?

Klingt vielleicht abgedroschen: aber wir machen mit Besuchern im Sommer immer die Brückentour der Reederei Riedel. Mit dem Boot am Landwehrkanal entlang auf die Spree – vorbei an großartiger Architektur. Nach dem Überblick kann man die Stadt anschließend weiter zu Fuß erkunden.

Vielen Dank Maurice

Bildquellen:
  • made in berlin | Architave BmbH | Architrave GmbH | Presse

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