Das Berliner Flussbad – schon bald natürlich baden in Berlin- Mitte?

Berlin - 05.11.2014 | Berlin ist für viele Dinge berühmt, aber Schwimmbäder zählten bisher eigentlich nicht dazu. Dies könnte sich jedoch bald ändern, denn die Initiative „Flussbad Berlin“ möchte sich dafür einsetzen, einen Teil des alten Spreekanals zu einem der schönsten und größten Schwimmbäder der Welt zu machen. Auf diese Weise wäre es plötzlich möglich, direkt in der Nähe der Museumsinsel zu Füßen des neuen Berliner Stadtschlosses zu schwimmen und sich im Sommer abzukühlen. Eine sehr interessante Idee, die zuletzt viele prominente Unterstützer gewonnen hat.


Von wem stammt die Idee für das „Flussbad Berlin“?

immobilien-flussbad-berlin-das-projekt-2014-11-05-1303-2004Die Architekten Tim und Jan Edler hatten die Idee bereits im Jahr 1998. Es hat allerdings noch einmal 13 Jahre gedauert, bis das Projekt im Jahr 2011 erstmals größere Aufmerksamkeit erlangte. Die Ursache lag im ersten Preis der Europaausscheidung für den Holcim Awards, bei dem Bauprojekte für eine nachhaltige Stadtentwicklung prämiert werden. Im Jahr 2012 wurde dann der Verein „Flussbad Berlin“ gegründet, der mit der Dombaumeisterin Charlotte Hopf auch bereits prominente Mitglieder hat.

Wo genau soll das Berliner Flussbad errichtet werden?

Der genaue Standort des Bades ist der 750 Meter lange Kanalarm zwischen Bode-Museum und Schlossplatz. Erreichen können die Erholungssuchenden den Schwimmbereich über Freitreppen. Zwischen Gertraudenbrücke und Schleusenbrücke soll zudem eine Filteranlage installiert werden, die das dann saubere Spreewasser in den Schwimmbereich einleitet. Der Altarm des Spreekanals soll demnach wieder in einen natürlichen Zustand versetzt werden und als Rückzugsgebiet für Vögel und andere Tiere gelten.

Die wichtigsten Planungen im Überblick:

  • Schwimmbereich zwischen Schlossplatz und Bode-Museum (erreichbar über Freitreppen)
  • Zwischen Gertraudenbrücke und Schleusenbrücke wird eine Filteranlage eingebaut
  • Der Altarm wird einen natürlichen Zustand versetzt

Wo gibt es noch Probleme?

Neben rechtlichen Hürden (der Spreekanal ist nach wie vor als Wasserstraße eingetragen und gehört dem Bund) ist auch die Wasserqualität der Spree ein Problem. Darüber hinaus ist auch noch nicht klar, wer die Kosten tragen wird und wie hoch diese letztlich ausfallen würden. Die Initiatoren setzen dabei auf eine Mischung aus Fördergeldern, Crowdfunding und Mitteln für Städtebauförderung des Bundes. Ob es gelingt, steht jedoch in den Sternen. Auch wenn die Behörden in Berlin dem Plan positiv gegenüber stehen, sind sie in Bezug auf die Umsetzung auch wegen des fehlenden Finanzierungskonzeptes noch skeptisch. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich diese sehr innovative Idee entwickeln wird. Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass das „Berliner Flussbad“ definitiv ein echtes Highlight in Berlin wäre.

Bildquellen:
  • Flussbad Berlin | realities:united | Presse

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