Der Immobilienboom geht weiter

Der Immobilien-Boom ist noch lange nicht zu Ende und am Beispiel Berlin kann man sehen, wie Investoren zahlreiche Wohnungspakete erwerben. Im Jahr 2013 wurde etwa ein Drittel aller Wohnungen von Großgeschäften übernommen.


Der Immobilien-Boom geht weiter!

immobilien-der-immobilienboom-geht-weiter-1216-1733Bereits in den Jahren 2005 bis 2007 wurde ein ähnlicher Anstieg vermerkt. Dabei liegt die Beliebtheit jedoch nicht auf einzelnen Immobilien wie Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäusern, sondern auf Wohnungspaketen. So erwerben die Großgeschäfte gleich hunderte Wohnungen in einem Paket, die langfristig vermietet werden. Besonders in Berlin machte sich dieser Boom bemerkbar. Laut dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, kurz BBSR, war das Unternehmen Deutsche Wohnen AG dabei der auffälligste Marktakteur. Der größte Erwerb dieses Unternehmens war wohl der Kauf von rund 90 Prozent der Immobilien der Berliner GSW. Dieser Großkauf im November 2013 beinhaltete 53.200 Wohnungen.

Die BBSR liefert weitere Fakten

Die Studie 2013 der BBSR, welche am 17. Juni 2014 veröffentlicht wurde, lässt tief blicken. Diese zeigt, dass in diesem Jahr in Deutschland etwa 49 Großverhandlungen stattfanden, bei denen rund 300.000 Wohnungen verkauft wurden. Dabei wurden lediglich Großtransaktionen mitberechnet, welche einen Handel von über 600 Wohnungen vorzuweisen hatten. Im Gegensatz zum Vorjahr ist deshalb ein deutlicher Anstieg vermerkbar. Im Jahr 2012 wurden etwa 190.000 Wohnungen bei 34 dieser Transaktionen verkauft, was einen Anstieg von über 50 Prozent bedeutet.

Der Großteil des Gesamtvolumens fiel hierbei auf Berlin. Ein Drittel spielte sich in der Hauptstadt ab. Vor allen Dingen spielen auch internationale Parteien eine Rolle bei diesem Berliner Immobilienmarkt-Boom. Der Berliner Senat versucht aus diesem Grund den kommunalen Wohnungsbestand auszuweiten. Die sechs dazugehörigen Wohnungsgesellschaften des Senats kauften rund 14.000 Wohnungen auf, von denen 8.5000 innerhalb von zwei Jahren in sechs großen Paketen verkauft wurden.

Der Immobilien-Markt wird zunehmend internationaler

Die ausländischen Finanzinvestoren kauften in der Vergangenheit viele Pakete und aufgrund des Aufschwungs nutzten einige dieser Investoren die Möglichkeit, um die Wohnungen wieder zu verkaufen. Diese internationalen Verkäufe stellen den Großteil aller Wohnungsverkäufe im Jahr 2013 dar. Mit etwa 233.000 Wohnungen verkauften internationale Investoren etwa 72 Prozent aller verkauften Wohnungen im Jahr 2013. Im Gegenzug dazu legen die deutschen Unternehmen vermehrt Wert auf den Kauf von Wohnungen. 129.000 Wohnungsbestände wurden im Jahr 2013 von deutschen Investoren aufgekauft. Beispielsweise wurde die Berliner TLG Wohnen samt 11.400 Wohnungen von der TAG übernommen. Für Immobilienhändler aus dem Nachbarland Österreich waren die Angebote ebenfalls so attraktiv, dass Unternehmen wie Buwog und Conwert jeweils an Wohnungskäufen mit mehreren tausend Wohnungen beteiligt waren. Dazu kündigten beide Unternehmen weitere Käufe an.

Informationen des Maklerhauses CB Richard Ellis

Das CB Richard Ellis (CBRE) Maklerhaus liefert genauere Daten im Bereich Berliner-Immobilienmarkt, denn bei der Datenerfassung des Maklerhauses wurden bereits Verkäufe mit nur 50 Wohnungen erfasst. So wurde nach der Datenerfassung der CBRE ein Umsatz von 6,9 Milliarden Euro im Immobilienhandel in Berlin verzeichnet. Gehandelt wurden etwa 110.000 Wohnungen, welche diese hohe Zahl bilden. Diese hohen Zahlen stellen im Übrigen auch einen großen Unterschied zum Vorjahr 2012 dar, in dem lediglich ein Umsatz von 2,75 Milliarden mit 49.000 verkauften Wohnungseinheiten vermerkt wurde.

Auch kleinere Unternehmen werden in Zukunft vermehrt an Bedeutung gewinnen. Die Immobilienprojekte von Sascha Klupp sind vielfältig, denn Sascha Klupp bietet ein Immobilien-Portfolio mit einzigartigen Wohnobjekten. Diese beziehen sich auf die Realisierung von Bau- und Umbauprojekten, die zentral in Berlin angesiedelt sind. Dabei liegt ein Schwerpunkt auf Wohnraum. Im zweiten fokussiert sich das Unternehmen INTER Stadt- und Wohnungsbau GmbH & Co. Immobilienhandels KG auf den Ankauf von Geschäftshäusern und Entwicklungsprojekten. Der hohe Anspruch, den Sascha Klupp dabei verfolgt, gilt dem Luxusausbau. Dennoch sollen auch kleinste Mieteinheiten instand gesetzt und modernisiert werden.

Bildquellen:
  • Bauboom | Borris | berlin-info

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