Teehaus im Englischen Garten

Altonaer Straße 2 10557 Berlin

Das Teehaus im Englischen Garten, gelegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloss Bellevue zwischen Siegessäule und Hansaviertel, ist Ort freundlicher Gastlichkeit, Ort für Begegnung und Kommunikation, Ort für Kultur sowie Ort zum Feiern und Entspannen inmitten des Großen Tiergartens.


Als eines meiner persönlichen Highlights des kurzen letzten Sommers 2012 ist mir der KonzertSommer2012 im Garten des Teehauses in erinnerung geblieben, deswegen rate ich jedem Berliner und Touristen - Sucht euch Musik / Musiker nach eurem Geschmack raus, seid aber auch offen für neues und verbringt ein paar entspannte Stunden im Tiergarten.

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Das Teehaus Heute

Nach einer mehrmonatigen Umbauphase wurde die ursprüngliche Innenarchitektur des früheren Parkhauses und Veranstaltungsortes wiederhergestellt und mit moderner Vollgastronomie zum ganzjährigen Treffpunkt für Berliner und internationale Gäste der Großstadtmetropole ausgebaut. Die stilvoll und mit Liebe ausgestatteten Innenräume des Hauses bieten Platz für ca. 100, der in den Sommermonaten angelegte Biergarten auf der umliegenden Terrassenanlage für bis zu 500 Personen. Für das leibliche Wohl sorgt ein junges, hochmotiviertes Team qualifizierter Köche und Servicekräfte.

Darüber hinaus erwartet den Gast ein anspruchsvolles wie auch abwechslungsreiches Kulturprogramm. Zu den regelmäßig stattfindenden Angeboten zählen die Liveauftritte internationaler Musiker im großen Salon des Teehauses am Wochenende sowie der traditionell bekannte, neu ausgerichtete Konzertsommer auf der Außenbühne während der Ferienzeit.

Die Gesichte

Das Teehaus steht inmitten des Englischen Gartens und ist Teil des Großen Tiergartens. Das rund 40.000qm große Areal gehörte ursprünglich zum Schlosspark Bellevue, der 1785 für Prinz Ferdinand von Preußen angelegt wurde. Nach dem zweiten Weltkrieg war der Große Tiergarten zerstört, die Aufforstung begann im Sommer 1950. Damals machte der britische Stadtkommandant General Bourne den Vorschlag einen englischen Garten in Berlin anzulegen, um an die gute britisch-deutsche Zusammenarbeit während der Blockadezeit zu erinnern. Begeistert von Bournes Idee, spendeten die Briten und ihr Königshaus mehr als 5000 Gehölze, darunter viele aus den Privatgärten von König Georg VI., Vater von Königin Elisabeth II.. Auch zahlreiche englische Städte, Gartenbauorganisationen und Privatliebhaber spendeten Pflanzen, weitere wurden bis zur Fertigstellung der durch den früheren Leiter der Tiergartenverwaltung Willy Alverdes betrauten Neugestaltung dazu gekauft. Am 29. Mai 1952 schickten die Briten ihren Außenminister Sir Anthony Eden nach Berlin, um gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Ernst Reuter den Englischen Garten einzuweihen und der Öffentlichkeit zu übergeben. Der offizielle Besuch des britischen Außenministers veranlasste die Berliner, dem Park den Spitznamen „Garten Eden“ zu geben.

Anlässlich des Besuchs von Königin Elisabeth II. im Jahre 1965, pflanzte ihre Hohheit höchst persönlich eine Eiche aus dem Garten Windsor in unmittelbarer Nähe zum heutigen Teehaus, das entgegen der Parkeröffnung erst im Herbst 1953 eingeweiht wurde. Erbaut als Parkhaus auf den Fundamenten des früheren Wohnhauses des Schauspielers und Intendanten des Preußischen Staatstheaters Gustav Gründgens und seiner Frau Marianne Hoppe, diente das langgestreckte öffentliche Gebäude als Zentrum für Gartenkultur mit Lese- und Aufenthaltsraum sowie eingerichtetem Ausschank. Hinter dem zentralen Parkhaus wurde ein abgeschlossener Ruhe- und Lesegarten eingerichtet, für den man sich gegen Entgeld Liegestühle ausleihen konnte. Außerdem veranstaltete das Kunstamt des Bezirks Tiergarten im Sommer Konzerte, die auch heute ihre Fortsetzung im Konzertsommer Berlin finden.

Obwohl das von Architekt Professor Herbert Noth erbaute Parkhaus mit Schilfdach zum beliebten Treffpunkt der Berliner wurde, haust auf dem Dachboden ein Steinmarder, für den der heutige Bezirk Mitte eigens einen künstlichen Eingang geschaffen hat. Der Marder kommt seit Jahren immer wieder und hat regelmäßig im Frühjahr das Stroh zerstört. Die „Tür“ im Dach brachte schnell Erfolg. Seitdem bleibt das Strohdach ganz!

Die Lage


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Bildquellen:
  • Teehaus im Englischen Garten - Saison 2013 | Borris | Berlin Info 95 GmbH | berlin-info

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Teehaus im Englischen garten

Altonaer Straße 2
10557 Berlin

Servicenr: 030 / 39480400
E-Mail: info@teehaus-tiergarten.com
Webseite

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