Berlin Wilmersdorf

Wilmersdorf ist ein Ortsteil im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin. Der historische Kern von Wilmersdorf befindet sich an der Wilhelmsaue. Bis zur Fusion der Bezirke im Jahre 2001 war  Wilmersdorf ein eigenständiger Berliner Bezirk.

Wilmersdorf entstand 1920 bei der Schaffung Groß-Berlins als 9. Verwaltungsbezirk durch den Zusammenschluss der Stadt Wilmersdorf einschließlich des Ortsteils Halensee mit den damaligen Landgemeinden Schmargendorf und Grunewald sowie dem Gutsbezirk Grunewald-Forst. Durch Veränderungen der Verwaltungsgrenzen im Jahre 1938 verlor Wilmersdorf den Südteil des Forstes Grunewald an Zehlendorf und die Siedlung Eichkamp mit dem angrenzenden Bahngelände an Charlottenburg. Hinzu kam der nördlich der Pücklerstraße gelegene Teil von Dahlem. Von 1945 bis 1990 gehörte Wilmersdorf zum Britischen Sektor von West-Berlin. Wilmersdorf besteht aus den Ortsteilen Grunewald, Schmargendorf und Wilmersdorf. Es grenzt an Spandau, Charlottenburg, Schöneberg, Steglitz und Zehlendorf.

Bis in die 80er-Jahre des 19. Jahrhunderts bewahrte  Wilmersdorf seinen dörflichen Charakter. Danach geriet der Ort wie seine Nachbargemeinden in den Sog der expandierenden Reichshauptstadt Berlin. Durch Landverkäufe kamen die Wilmersdorfer Bauern zu ungeahntem Reichtum, und die Einwohnerzahl stieg rapide an. 1906 erhielt die Gemeinde unter dem Namen Deutsch-Wilmersdorf das Stadtrecht.        

Am Fehrbelliner Platz öffnet jeden Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 16 Uhr ein einzigartiger Kunst und Trödelmarkt. Von einfachen gebrauchten Haushaltsartikeln bis hin zu hochwertiger Kunst und Antiquitäten findet der Besucher dort so ziemlich alles. Trödelfreunde sollten hier unbedingt einmal vorbeischauen.

Der Berliner Bezirk Wilmersdorf teilt sich mit Charlottenburg eine der berühmtesten Einkaufsstraßen Berlins: den Kurfürstendamm. Dort findet man ein sehr exklusives und vielfältiges Einkaufsangebot vor, sowie jede Menge Original Berliner Restaurants und Cafés. Mit dem Ausbau des Kurfürstendammes entstand seit 1889 an seinem westlichen Ende ein neues nobles Wohnviertel, die Villenkolonie Grunewald. Zur Villenkolonie gehören der natürliche Halensee und die vier künstlich angelegten Seen Diana-, Hertha-, Königs- und Hubertussee. Persönlichkeiten die Ihr Leben im Grunewald verbrachten, waren z. B. Hildegard Knef, Harald Juhnke und Brigitte Mira.

Wenn Sie einen Spaziergang im Berliner Grunewald unternehmen, kann es durchaus sein, dass Ihnen ein Wildschwein über den Weg läuft. Trotz der Tatsache, dass Berlin eine Großstadt ist, leben besonders hier viele dieser Tiere. Sie sind zumeist an den Menschen gewöhnt, doch kein Berliner würde je auf die Idee kommen, ein Wildschwein zu unterschätzen. Falls Sie bei Ihrem Berlinbesuch auf eines Treffen, bleiben Sie am besten ruhig und lassen es weitergehen, oder gehen langsam an dem Tier vorbei.


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