Berlin Weißensee

Weißensee wurde um 1230 als kleines Straßendorf gegründet und hat seine erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1313. Wie der Name vermuten entstand der Bezirk ursprünglich aus einem Dorf um den Weißen See herum. Dieser fischreiche See bildete damals die Grundlage für Nahrung und Handel der Bewohner. Aus dieser Zeit erhalten blieb die frühgotische Pfarrkirche, die heute noch in Weißensee besucht werden kann.

Das Dorf am Weißen See entwickelte sich weiter und wurde um 1540 zu einem Rittergut, das in den folgendn Jahren immer wieder geteilt wurde und häufig den Besitzer wechselte.  Im Dreißigjährigen Kriege kam es zu einer mehrmaligen Besetzung Weißensees unter anderem durch die Schweden. Als der Dreißigjährige Krieg zuende war lebten in Weißensee nur noch 3 Familien und es dauerte eine ganz Zeit bis wieder mehr Menschen in diesem Bezirk sesshaft wurden. Von daher ist es auch garnicht so verwunderlin, dass Weißensse bis zu seiner Fusion mitr Pankow und dem Prenzlauer Berg im Jahre 2001 der bevölkerungsärmste Bezirk Berlins war.

Die Tatsache dass in Weißensee relativ wenige Menschen lebten war lange bekannt und so beginnen Anfang des 20. Jahrhunderts umfangreiche Wohnungsbauprojekte beispielsweise das Munizipialviertel oder das Wohnhausensemble in der Buschallee, das vom Architekten Bruno Taut nach den Gesichtspunkten des „Neuen Bauens“ entwickelt wurde. Es folgten Wohngebiete am Hamburger Platz, an der Else-Jahn-Straße das Gebiet rund um die Falkenberger Straße. Ergänzt wurde es in den 1990er Jahren mit dem Bau des für 20.000 Wohnraum bietende Karow Nord.

Für Kirchgänger, Religions- und Architekturinteressierte gibt es in Weißensee vier Kirchen, die alle einen Besuch wert sind: Das wären zum einen die bereits erwähnte Dorfkirche Weißensee  an der Berliner Alee, aber auch die evangelisch-freikirchliche Gemeinde in der Friesickestraße, die katholische St.-Joseph-Kirche  in der Behaimstraße sowie die als Ruine existierende Bethanienkirche auf demMirbachplatz.

Eine wirkliche Empfehlung für alle Berlin Besucher ist das Weißenseer Blumenfest. Dieses wurde 1963 erstmalig gefeiert und ist seitdem fester Bestandteil des Kultuprogramms von Weißensee. Es findet immer im dritten Juni-Wochenende statt und wird vom Pankower Bürgermeister eröffnet. Was als Blumenschau, hat es sich mittlerweile zu einem Event entwickelt das mit Festzelten, Karussells und vielem mehr Jahr für Jahr von Berlinern und Touristen gern besucht wird. Wo wir schon bei Publikumsmagneten sind, darf das berühmteste Café Weißensees nicht unerwähnt bleiben: Das Milchhäuschen am Weißen See. Das Milchhäuschen am Weißen See öffnete 1911 als Milchsammelstelle von Ammenmilch. Das bedeutet Ammen aus dem Spreewald haben Muttermilch ins Milchhäuschen geliefert um damit Berliner Kindern zu helfen. 1967 wurde das Café wegen Baufälligkeit abgerissen und wieder neu aufgebaut. Seit dem ist das Milchhäuschen Kult in Weißensee.

Sein Hotel, Hostel oder eine Ferienwohnung in Berlin Weißensee zu buchen kann viele Vorteile gegenüber einer Buchung in den bekannteren Stadtbezirken habe. So sind vor allem die Preise hier wesentlich günstiger! Der Alexanderplatz in Mitte oder aber auch die Dreh- und Angelpunkte des Prenzlauer Bergs sind von Weißensee aus im Handumdrehen zu erreichen, so dass die Erkundung Berlins auch sehr bequem von Weißensee aus möglich ist. Darüber hinaus ist es in Weißensee doch erheblich ruhiger als in den Szenevirteln und bietet seinerseits auch viele tolle Ort und Attraktionen.


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