Hohenschönhausen

Hohenschönhausen ist ein Berliner Bezirk der nach dem heute unter dem Begriff Alt-Hohenschönhausen bekannten Ortsteil benannt wurde. Bis 2001 war Hohenschönhausen ein eigenständiger Bezirk, seitdem bildet er eine Fusion mit dem Bezirk Lichtenberg. Der Ostberliner Bezirk grenzt an die Bezirke Weißensee, Prenzlauer Berg, Lichtenberg und Marzahn sowie an den Landkreis Barnim.


Damals war Hohenschönhausen ein Rittergut – und zufällig ähnelt die Grundfläche Hohenschönhausens auch einem Ritterkopf. Wie in vielen Bezirken in Ostberlin prägen auch in Hohenschönhausen Plattenbauten das Stadtbild. Die ersten Plattenbauten wurden zwischen 1972 bis 1975 zwischen der Wartenberger und Falkenberger Straße gebaut, 3 Jahre später folgten dann die Neubauhäuser entlang der Landsberger Allee. So richtig los ging es mit dem großflächig angelegten Wohnungsbau 1984. Innerhalb der darauf folgenden 5 Jahre entstand das Wohngebiet entlang der Falkenberger Chaussee. Insgedamt entstanden dort 29.630 moderne Plattenbauwohnungen die Platz für rund 90.000 Menschen bieten. Dennoch ist Hohenschönhausen keine Betonwüste, es gibt auch jede Menge Grünflächen, Spielplätze und Parkanlagen die im Sommer beispielsweise auch gern zum sonnen oder spielen mit den Kinden genutzt werden. Als Shopping-Adresse Nummer 1 ist das Lindencenter am Prerower Platz zu nennen. Hier gibt es die geballte Ladung an Technik, Kleidung, Nahrung und allem anderen. Wer also ein Hotel, eine Pension oder ein Apartment in Höhenschöhausen hat und ein Einkauszentrum sucht das alles bietet, der braucht nicht den Weg in die Innenstadt zu nehmen sondern kann sich auch gleich um die Ecke alle seine Wünsche im Lindencenter erfüllen.

Neben den rund 30.000 Wohnungen entstanden in Hohenschönhausen auch mehrere Geschäfte, Restaurants, Schulen und Freizeiteinrichtungen. Eine Infrastruktur, die den Stadtbezirk vorallem auch für junge Familien interessant machen sollte. Ergänzt wurde das Ganze durch eine sehr gute und notwendige Anbindung mit dem öffentlichen Personennahverkehr zum Zentrum Berlins, dem Alexanderplatz.
Heute leben rund 105.000 Menschen in Hohenschönhausen, viele Ältere aber auch junge Singles, die nach der Schule oder der Ausbildung einen schönen und günstigen Ort zum Leben gesucht und in Hellersdorf gefunden haben. Hohenschönhausen ist bei Touristen zwar relativ unbekannt, dennoch gibt es auch hier jede Menge tolle Sehenswürdigkeiten, deren Besuch sich definitiv für Urlauber lohnt. So findet man im Dorfkern entlang der Hauptstraße eine tolle Dorfkirche, das Schloss Hohenschönhausen und das alte Rathaus – alle drei gehören zu den ältesten Gebäuden Berlins. Die bekannteste und meist besuchte Sehenswürdigkeit Hellersdorfs ist aber das im Villenviertel befindliche, denkmalgerecht sanierte Mies van der Rohe Haus, welches der bekannte Star-Architekt Ludwig Mies van der Rohe Anfang der 30er-Jahre entwarf. Dort wird regelmäßig Kunst ausgestellt so dass sich ein Besuch für Kunstinteressierte Berlin-Besucher in jedem Fall lohnt.
Im Jahr 2002 eröffnete Tierheim Berlin in Hellersdorf seine Pforten und wird seitdem nicht nur wegen der liebenswerten Vierbeiner gern besucht. Es ist auch die futuristische Architektur die immer wieder Besucher und Interessierte anzieht – so auch Regisseure, die die Architektur des Tierheims schon das eine oder andere Mal als Filmkulisse genutzt haben.


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